Null – so hoch ist die Bilanz der erzeugten und verbrauchten Energie. Nullenergiehäuser gelten als die Häuser der Zukunft. Wir sagen, diese Zukunft ist bereits da. Was ist ein Nullenergiehaus und wann lohnt es sich, eines zu bauen?
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein Nullenergiehaus strebt eine jährliche Energiebilanz von null an, indem es sehr geringe Verluste, Wärmerückgewinnung und eigene Produktion aus erneuerbaren Energien kombiniert.
- Anfangs ist es oft teurer als ein Standardhaus, aber langfristig kann es die Betriebskosten senken und Einsparungen bringen.
- Entscheidende Entscheidungen triffst du bei der Grundstückswahl und dem Projekt: Ausrichtung zur Sonne, eine einfache Form und durchdachte Verglasung minimieren den Energiebedarf.
- Jedes Nullenergiehaus ist passiv, aber nicht jedes Passivhaus erreicht eine „Null“-Bilanz – der Unterschied liegt im Verhältnis von Energieproduktion zu -verbrauch.
- Die Heizung basiert hauptsächlich auf internen Wärmegewinnen, Sonne und Rekuperation, und eine Plusenergie-Variante (Heliotrop) kann Überschüsse erzeugen.

Was ist ein Nullenergiehaus (Energiesparhaus)?
Ein Nullenergiehaus bedeutet nicht nur Energieeinsparungen. Ein solches Haus bietet vor allem enorme Unabhängigkeit. Du musst dir keine Sorgen um steigende Strom- oder Heizkosten machen, noch um Probleme der Energieversorger.
Wie viel kostet der Bau eines Nullenergiehauses?
Man muss davon ausgehen, dass der Bau eines Nullenergiehauses 20-45 % teurer sein wird als ein Standardhaus. .
Und obwohl der Bau eines solchen Hauses teurer ist, wird sich die Investition in den kommenden Jahren amortisieren. Mehr noch – mit dem Überschuss an vom Haus produzierter Energie kannst du Geld verdienen, indem du sie einfach verkaufst. Ein Nullenergiehaus ist eigentlich ein Angebot für jeden, der Funktionalität und Umweltschutz schätzt.
Wenn wir uns alle Listen der Vor- und Nachteile eines Nullenergiehauses ansehen, sehen wir auf der Nachteilsseite meist nur einen: den höheren Preis. Unserer Meinung nach solltest du es jedoch anders betrachten – es ist eine Investition in Qualität, unser Beitrag zum Umweltschutz und, was am wichtigsten ist, eine Ausgabe, die sich auszahlt, denn schließlich werden dich keine Strom- oder Heizkosten betreffen.
Dazu gehören unter anderem die Kosten für Materialien, die die besten Wärmedurchgangskoeffizienten aufweisen müssen, sowie Lösungen, die Energieeinsparungen ermöglichen. Dazu gehört auch die Ausstattung des Hauses mit energiesparenden und energieerzeugenden Geräten. Wie einfallsreich diese Lösungen sein können, zeigt zum Beispiel die Möglichkeit, beim Waschen verbrauchtes Wasser zu nutzen. In einem Nullenergiehaus wird es nicht verschwendet, sondern kann erstens zur Wärmespeicherung genutzt werden, um nach dem Abkühlen zum Beispiel in der Toilettenspülung verwendet zu werden.
Wichtig ist, wenn wir über Geld sprechen – für Lösungen im Zusammenhang mit alternativen Energiequellen kannst du Fördergelder erhalten (es lohnt sich, dies in deiner Gemeinde zu prüfen).
Ist ein Nullenergiehaus für jeden geeignet?
Eigentlich musst du schon bei der Auswahl des Baugrundstücks an ein Nullenergiehaus denken. Hier ist alles von kolossaler Bedeutung, denn es geht unter anderem darum, dass dein Haus die Geländebeschaffenheit und damit vor allem die Sonnenenergie maximal nutzen kann.
Die Planungsphase ist entscheidend – schau dir einfach Fotos von Nullenergiehäusern und Passivhäusern an (wir erklären gleich, worum es geht), um sofort den enormen Unterschied zwischen einem solchen Haus und einem traditionellen Haus zu erkennen.
Moderne Einfachheit – Projekt eines Nullenergiehauses
Hier herrscht moderne Einfachheit. Es wird keine unnötigen Details, Balkone oder Erker geben. Alles, um keine Wärme – und damit keine Energie – zu verlieren.
Das bedeutet nicht, dass Nullenergiehaus-Projekte langweilige rechteckige Gebäude sind. Ganz im Gegenteil. Designer übertreffen sich gegenseitig, um ihre Häuser modern, attraktiv und gleichzeitig perfekt in die Umgebung integriert zu gestalten.
Hier entscheidet über die Anordnung der einzelnen Räume und die Ausrichtung des Hauses immer… die Sonne. Das Wohnzimmer wird auf der Südseite liegen – um das Tageslicht maximal zu nutzen. Hier gibt es normalerweise viele Verglasungen, im Gegensatz zur Nordseite, die meist komplett verbaut ist. Dort befinden sich zum Beispiel Bäder oder Technikräume. Die Beleuchtung eines solchen Hauses basiert tagsüber hauptsächlich auf Tageslicht (zum Beispiel Solartuben) und abends unter anderem auf phosphoreszierender Beleuchtung und LED-Lampen, die ein Drittel weniger Energie benötigen als herkömmliche.
Nullenergiehaus und Passivhaus?
Ein Nullenergiehaus wird immer ein Passivhaus sein, aber ein Passivhaus wird nicht immer ein Nullenergiehaus sein. Entscheidend sind hier die Fragen der Energiegewinnung und des Energieverbrauchs.
Man kann bildlich sagen, dass ein Nullenergiehaus das Ideal ist und ein Passivhaus das Streben nach einer dem Ideal nahekommenden Einsparung der Primärenergie ist, die wir zum Heizen unseres Hauses verwenden.
Vor- und Nachteile des Baus eines Passivhauses – Energiebedarf
Wenn wir uns ein traditionelles Haus ansehen, beträgt der Energiebedarf etwa 120 kWh/(m²/Jahr). Ein Passivhaus hat einen jährlichen Heizenergiebedarf von nicht mehr als 15 kWh/(m²/Jahr)! Das bedeutet, dass in der Heizperiode zum Heizen eines Quadratmeters Wohnfläche 15 kWh benötigt werden, was dem Verbrauch von 1,5 l Heizöl, 1,7 m³ Erdgas oder 2,3 kg Kohle entspricht. Ein Nullenergiehaus erzeugt oder gewinnt die gesamte Energie selbst. Klingt super, oder?
Heizung von Nullenergiehäusern
Du könntest fragen, aber wie wird dieses Haus eigentlich beheizt? Die Hauptwärmequellen für das Gebäude sind hier seine Bewohner, elektrische Geräte, Sonnenwärme sowie die Wärmerückgewinnung aus der Zuluft und deren Nacherwärmung. Das sind bis ins Detail durchdachte Installationen, dank denen hier einfach nichts verschwendet wird.
Nullenergiehaus oder vielleicht ein Heliotrop (eine Investition, die einen Überschuss erzeugt)?
Wir haben am Anfang den Energieüberschuss erwähnt. Wenn wir also präzise sein wollen, dann ist ein Haus, das einen Energieüberschuss produziert, ein Plusenergiehaus, also ein Heliotrop. Das erste Gebäude dieser Art entstand 1994 in Freiburg, Deutschland. Es wurde von Rolf Disch geschaffen. Das Haus nutzt viele Lösungen, eine der interessantesten ist die Möglichkeit… sich zu drehen. Das Haus dreht sich zur Sonne, wodurch das Innere des Gebäudes unabhängig von Jahreszeit und Sonnenstand gut beleuchtet und durch natürliches Licht erwärmt wird. Heliotrope sind jedoch immer noch eine Seltenheit, und hier können wir tatsächlich von der Bauweise der Zukunft sprechen.
Holz-Nullenergiehäuser: für dich und für die Umwelt
Wenn du ein Nullenergiehaus baust, tust du nicht nur etwas Gutes für dich (messbare Einsparungen über die Jahre), sondern auch für die Erde. Energetische Selbstversorgung bedeutet, moderne Lösungen zu nutzen, aber vor allem aus der Weisheit der Natur zu schöpfen und mit Respekt vor ihr zu bauen. Wenn du zur Stromerzeugung alternative Quellen (z. B. Photovoltaikmodule und Windturbinen) nutzt, wird dein Haus keine Kohlenstoffemissionen haben.
Das ist modern und gleichzeitig sehr prestigeträchtig.
Kosten für den Bau eines Nullenergiehauses – Zusammenfassung
Träumst du von einem Nullenergiehaus? Melde dich bei uns. Bei der Firma Partner Mobilheime helfen wir dir, diesen Traum zu erfüllen, und unsere Spezialisten beraten dich bereits bei der Auswahl des Grundstücks für ein solches Haus, über das passende Projekt bis hin zum Bau des Hauses.
Photovoltaikmodule, Wärmepumpe, Montage eines Fertighauses? Mach dir keine Sorgen!
Seit Jahren bauen wir passive, langlebige und komfortable Bauprojekte. Als Investor solltest du wissen, dass du, bevor du mit dem Fundamentbau beginnst und sogar bevor du ein Grundstück kaufst, bereits über erneuerbare Energiequellen und Technologien (Isolierung, Rekuperation, Photovoltaik) nachdenken solltest. Bei der Firma Partner helfen wir dir, dich um all das zu kümmern. Das ist unser Standard, egal welche Quadratmeterzahl du im Kopf hast.
Wenn ihr weitere Fragen habt, kontaktiert uns bitte. Wir beantworten alle Fragen. Für einen Kostenvoranschlag oder bei Fragen kontaktiert uns bitte, wir helfen gerne:
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FAQ – Häufig gestellte Fragen
Worin unterscheidet sich ein Nullenergiehaus von einem Passivhaus?
Ein Nullenergiehaus erzeugt im Jahresverlauf so viel Energie, wie es verbraucht (Bilanz ≈ 0), während ein Passivhaus „nur“ den Energiebedarf radikal reduziert – es muss diesen nicht vollständig durch eigene Produktion decken.
Wie viel kostet der Bau eines Nullenergiehauses im Vergleich zu einem Standardhaus?
Du solltest mit etwa 20–45 % mehr Kosten in der Bauphase rechnen, was sich im Betrieb amortisieren kann.
Womit beginnst du die Planung eines solchen Hauses?
Zuerst mit dem Grundstück und dem Konzept: Die Ausrichtung zur Sonne, der Schutz vor Wärmeverlusten und eine durchdachte Raumaufteilung entscheiden über die spätere Effizienz.
Wie sieht der architektonische Entwurf eines Nullenergiehauses aus?
Es dominieren einfache Formen ohne unnötige Wärmebrücken; der Wohnbereich meist nach Süden mit größeren Verglasungen und „kalte“ Räume auf der Nordseite.
Wie werden Nullenergiehäuser beheizt?
Sie nutzen die Wärme von Bewohnern und Geräten, solare Gewinne sowie Wärmerückgewinnung aus der Lüftung mit eventueller Zusatzheizung – damit nichts verschwendet wird.
Kann man mit Energieüberschüssen Geld verdienen und was ist ein Heliotrop?
Ein Plusenergiehaus (Heliotrop) produziert einen Energieüberschuss; ein klassisches Beispiel ist ein Gebäude, das sich mit der Sonne dreht, um die Gewinne zu maximieren.
Ist ein hölzernes Nullenergiehaus „ökologischer“?
Ja – bei der Nutzung erneuerbarer Energien kann es im Betrieb null CO₂-Emissionen erreichen und den ökologischen Fußabdruck dank Materialien und energieeffizienten Lösungen reduzieren.
Gibt es Förderungen?
Es lohnt sich, lokale Förderprogramme (z.B. kommunale) für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu prüfen.
