Welches Holz für den Dachstuhl?

Für den Bau eines Dachstuhls wird in der Regel günstiges und robustes Nadelholz verwendet. Doch nicht jeder weiß, dass es vor der Verwendung entsprechend vorbereitet werden muss, damit die Dachkonstruktion stabil und langlebig ist und ihren Nutzern viele Jahre dient. Aus diesem Grund beantworten wir die Frage, welches Holz für den Dachstuhl verwendet werden sollte.

Normalerweise entscheidet der Planer über die Art des Holzes für die Dachkonstruktion und vermerkt dies im Projekt. In der Praxis kommt es jedoch sehr oft vor, dass der Bauherr nach Rücksprache mit dem Bauunternehmen das Holz für den Dachstuhl auswählt und kauft. Umso wichtiger ist es zu wissen, welches Holz geeignet ist.

Ist Kiefernholz für den Dachstuhl geeignet?

Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen, nicht nur in Online-Foren. Jeder Bauherr sucht nach einem Material, das langlebig, robust und widerstandsfähig gegen wechselnde Witterungseinflüsse, einschließlich Schädlinge, ist. Es ist jedoch anzumerken, dass Kiefernholz eines der am häufigsten verwendeten Hölzer für Dachstühle ist, aber nicht das einzige.

Welches Holz für den Dachstuhl?

In Polen wird die Mehrheit der Holzkonstruktionen immer noch traditionell, d.h. aus einzelnen Elementen, die erst auf der Baustelle verbunden werden, ausgeführt. Hierfür wird am häufigsten Kiefernholz für den Dachstuhl verwendet, das man im Sägewerk kaufen kann. Es ist gesägt und vierseitig besäumt. Moderne Dachkonstruktionen unterscheiden sich von denen, die noch vor einigen Jahrzehnten gebaut wurden, in der Art der Verbindung der Elemente. Heutzutage wird praktisch vollständig auf „klassische“ Zimmermannsverbindungen verzichtet. Stattdessen werden die einzelnen Dachelemente immer häufiger mit Nägeln, Schrauben und Metallverbindern verbunden.

Holzarten für den Dachstuhl?

Zur Beantwortung der oben gestellten Frage ist anzumerken, dass Dachstühle am häufigsten aus Nadelhölzern gefertigt werden, aber nicht nur aus Kiefer, sondern auch aus Fichte. Manchmal findet man auch Dachstühle aus Tanne oder Lärche. Jede Holzart hat etwas andere Eigenschaften. Fichte hat deutlich die wenigsten Äste, wodurch die Konstruktion keine Schwachstellen aufweist. Sie ist stabil und robust. Jeder Ast schwächt nämlich den Balken. Ein Nachteil kann sein, dass Fichtenholz schwieriger zu imprägnieren ist und dieses Material weniger widerstandsfähig gegen die Einwirkung der Zeit ist.

Natürlich kann man sich auch für einen Dachstuhl aus Lärchenholz entscheiden. Dieses Material zeichnet sich durch eine deutlich höhere Festigkeit und Härte als Kiefer aus, was sich auch im Preis widerspiegelt. Es besitzt auch eine höhere Beständigkeit gegen Pilze und andere Schädlinge. Das am seltensten verwendete Material für Dachstühle ist Tanne, die hauptsächlich in den Bergen vorkommt. Nach dem Trocknen ist sie leichter als Kiefer und Fichte und enthält nicht so viel Harz wie die anderen Arten.

Welches Holz für das Dach, trocken oder nass?

Jeder seriöse Spezialist, der sich mit der Herstellung von Dächern befasst und über entsprechendes Wissen verfügt, weiß genau, dass das Holz für den Dachstuhl aus Konstruktionsholz bestehen sollte, das gut auf einen Feuchtigkeitsgehalt von 18 % getrocknet ist.

Unabhängig davon, welches Holz wir für den Dachstuhl wählen, sollten wir jedoch darauf achten, dass es von guter Qualität ist und keine Mängel wie durchgehende Äste aufweist, die die Konstruktion erheblich schwächen könnten. Denken wir auch daran, dass die Art der Lagerung und Montage des Holzes eine wichtige Rolle spielt. Selbst die besten Materialien sind nicht dauerhaft, wenn wir sie unsachgemäß behandeln.

Bartłomiej Jaworski – Geschäftsführer von PARTNER

Privat bin ich Skandinavien-Liebhaber und suche stets nach Möglichkeiten, die kleinsten Details jedes Prozesses zu perfektionieren, getreu meiner Vision: vom Detail zum Ganzen. Ich habe über 25 Jahre Erfahrung in der Baubranche, die es uns ermöglicht hat, bereits über 1800 Häuser in 10 Ländern zu bauen. Als Unternehmen geben wir 15 Jahre Garantie auf die Konstruktion, und hier teilen wir unser Wissen, das bestätigt, dass wir von der Qualität unserer Arbeit überzeugt sind.

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